Einladung zur Mitwirkung und Einreichung von Projektvorschlägen

Gemeinsame Auftaktveranstaltung für die Stadtteile Sonnenberg und Reitbahnviertel

Zur weiteren Entwicklung der Stadtteile Sonnenberg und Reitbahnviertel wird die Stadt Chemnitz zwei integrierte Handlungskonzepte erarbeiten lassen. Die Handlungskonzepte sind Grundlage für die Beantragung der Aufnahme als Programmgebiete in die Förderung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2007-2013. Die integrierten Handlungskonzepte sollen über stadtplanerische Vorgaben hinausgehen und weitere Maßnahmen herausarbeiten, die zu einer Verbesserung der Lebensverhältnisse und vor allem der wirtschaftlichen Situation in beiden Stadtteilen führen werden. Besonders wichtig ist die Einreichung von Projektvorschlägen in den Handlungsfeldern

· Infrastruktur / Städtebauliche Situation

· Bürgergesellschaft

· Qualifizierte Freizeitgestaltung

· Wirtschaft

Die Stadt Chemnitz lädt am 30.05.2008 um 9.30 Uhr in den Gemeindesaal der St. Joseph-Gemeinde Gießerstraße 36 (Zugang über Ludwig-Kirsch-Straße) zu einer Auftaktveranstaltung ein. Dabei sollen neben den Fördermöglichkeiten des EFRE auch die strategischen Ziele der Stadtentwicklung für den Sonnenberg und das Reitbahnviertel sowie das Verfahren der Projekteinreichung vorgestellt werden. Interessierte Bürger, Gewerbetreibende und Akteure der beiden Stadtteile sind zu dieser Veranstaltung und zur Beteiligung am weiteren Entwicklungsprozeß herzlich eingeladen.

Rückfragen und Projektvorschläge können an folgende Ansprechpartner gerichtet werden:

Ansprechpartner:

Elke Koch; Stadtgenossenschaft Sonnenberg
Tel. 0371/ 433 16 69

E-Mail: genossenschaft@sonnenberg-chemnitz.de

Dr. Tobias Eisold, Amt für Baukoordination
Tel. 0371/488 60 33,

E-Mail: Tobias.Eisold@stadt-chemnitz.de

Verfasst von: reitbahnviertel | 26. September 2007

Workshop Ergebnisse auf Reitbahnviertel.de

Die aktuellen Ergebnisse des Reitbahnviertel Workshops stehen auf www.reitbahnviertel.de zum Download bereit. Ergänzungen, Fragen und Anregungen können gerne hier diskutiert werden..

Verfasst von: reitbahnviertel | 10. September 2007

Workshop 14.09 bis 15.09.

Die folgenden Themenvorschläge sollen im Workshop bearbeitet werden. Sie können vorab hier im Blog diskutiert werden…

1. Das Reitbahnviertel als Jugendstadtteil?:
Das aktuelle Modewort in Chemnitz

2. Tankstelle:
Pop-up-Fenster für Seniorenkultur

3. Übergang Reitbahnviertel zur City :
Bitte Anschluss halten, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn!

4. Wo ist der Bernsbach?:
Identitäten stiften

5. Hof des Baus zwischen Brauhausstraße. und Reitbahnstraße:
Das Ideal vom Wohnen: Vorn heraus die Friedrichstraße und hinter raus die Ostsee

6. Reitbahnstraße:
Zwischennutzungsideen für Ladenlokale an einer Transitstrecke

Verfasst von: reitbahnviertel | 21. August 2007

Ewig die Jugend?

Jüngst hört man in Chemnitz häufiger die folgende Vokabel: Jugendstadtteil. Für das Reitbahnviertel-Entwicklungsteam ist es dann schmeichelhaft, dass offenbar nicht nur der Brühl mit diesem Begriff in Verbindung gebracht wird, sondern auch tatsächlich das Reitbahnviertel. Im städtischen Gesamtgefüge betrachtet, ist der Stadtteil relativ jung und verfügt, was die Bausubstanz angeht, im Gegensatz zu den meisten noch jüngeren Neubauvierteln auch über einige Lebenserwartung. Das gilt vor allem angesichts der laufenden Sanierungsarbeiten. 

Im Moment wohnen allerdings vorwiegend ältere Menschen im Reitbahnviertel, die die Ruhe in den großen Innenhöfen in den 50er Jahre Karrees zu schätzen wissen. Die aktuelle Modernisierung ist nicht gerade auf ein jugendliches Klientel zugeschnitten, zumal in der Stadt eigentlich niemand so genau weis, was einen Wohn-Standort für die Jugend attraktiv macht. Könnte das Gebiet dennoch der neue Jugendstadtteil von Chemnitz sein?  

Nun, auf dem zweiten Blick verfügt das Reitbahnviertel wirklich über einige Standortvorteile, insbesondere im südlichen Bereich, die aus der Sicht von jüngeren Bürgern attraktiv sein könnten: Zunächst ist das die zentrale Lage und die gute Anbindung an Zentrum und Universität. Dann haben sich schon eine Reihe interessanter Initiativen und Institutionen in der Nachbarschaft niedergelassen: das Weltecho in der ehemaligen Kammer der Technik, die Kulturinsel Artenreich inkl. Studio WM, die Initiative zur Wiederbelebung des kulturellen Brachlands im ehemaligen Kinderkaufhaus am Bernsbachplatz. Natürlich liegt auch der Südbahnhof und dasTiez in dem Gebiet, genauso im sozialen Bereich die AWO und zukünftig die interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle der Heim gGmbH.
Betrachtet man dazu die leerstehenden Ladenlokale in der Reitbahnstraße, wird klar, dass hier noch Potential für kulturelle oder soziale Alternativnutzungen vorhanden ist. Auch ist es vorstellbar, dass sich Designerinnen oder andere Dienstleister, die sogenannte Kreativindustrie dort ansiedeln, z.B. im Rahmen von Existenzgründungsprogrammen.  

Was aber speziell das „Junge Wohnen“ angeht, sind in der Reitbahnstraße selbst sicher keine Umbrüche zu erwarten. Die Hausnummer 84 bildet da eine Ausnahme. Sollte das Modell der Initiative zu Belebung des kulturellen Brachlands erfolgreich sein, könnten daraus evtl. Handlungsansätze für den Umgang mit den südlichen Straßenzügen des Reitbahnviertels abgeleitet werden. Z.B. für die Apollostraße, die Gustav-Freytag-Straße und auch die Reichenhainerst. b.z.w. den Bernsbachplatz. Solche Entwicklungen werden sich aber immer aus der Kooperation der jeweiligen Nutzer mit den betreffenden Eigentümern ergeben.  

Aus städtischer Sicht bleibt es, den Fokus auf die öffentlichen Räume und die Brachflächen zu richten. Hier würden Aufwertungen nämlich von Jung und Alt begrüßt und sicherlich dankend angenommen. Wie weit sich Nachbarn und interessierte Bürgerinnen an solchen Maßnahmen beteiligen wollen und können, möchten wir mit einem generationsübergreifenden Workshop herausfinden. Der findet am 14.09. und 15.09. voraussichtlich in einem leerstehenden Ladenlokal statt. Infos und Anmeldung unter 0800 1 750 730 

Verfasst von: reitbahnviertel | 13. Juli 2007

Legale Raumpioniere

Nach der spektakulären Hausbesetzung in der Karl-Immermann-Str. ist das Reitbahnviertel plötzlich ins Blickfeld vieler Chemnitzer gerückt. Für einen bislang vergessenen Stadtteil war dies gewissermaßen das große Los. Die Forderung der Initiative Eberhard Weber das „deprimierend“ niedrige Angebot an Subkultur und Lebendigkeit in Chemnitz zu erweitern, bezog sich auf die gesamte Stadt. Aber zwischen dem Park der Opfer des Faschismus und der Annabergerstraße ist dieses „urbane Defizit“ besonders gut nachzuvollziehen. Entsprechend groß war die Sympathie aus vielen Teilen der kulturell sensiblen Bevölkerung, trotz der für Chemnitzer Verhältnisse recht illegalen herangehensweise der subkulturell sensiblen Lokalpatrioten. 

Erfreulich, dass die Große Wohnungsbaugesellschaft auf das ursprüngliche Friedlichkeitsangebot der Akteure, die sich inzwischen den (Kampf)Namen „Raumpioniere“ gegeben haben, eingegangen ist. Offenbar hatte die GGG Gründe, das Kämpfer Gebäude außen vor zu lassen [über diese Gründe darf auch in diesem Blog spekuliert werden] und verlangte Räumung. Die neu zugezogene Lebendigkeit bleibt jetzt aber im Stadtteil, da die ehemaligen Besetzer das Alternativangebot der GGG angenommen haben: Sie befinden sich nun völlig legal im ehemaligen Kinderkaufhaus und machen dort jede Menge Programm: http://ki23.blogsport.de/category/termine/  

Ein Beitrag, der eine Inhaltliche Ergänzung darstellt! Und somit ein Wie ein Beitrag auf Indymedia sehr richtig kommentiert: Ein Geschenk für die Stadt!

Verfasst von: reitbahnviertel | 9. Juli 2007

Reitbahnviertel-Telefon Weltneuheit!!

Ein wichtiger Bestandteil von Blogs sind ist der Diskurs. Ich hoffe nun, dass meine folgende Behauptung mindestens einen Kommentar verursacht. Ich sage nämlich:

so etwas hat es noch nie gegeben!

Das Reitbahnviertel ist der erste Stadtteil in Deutschland, ja vielleicht sogar weltweit, der mit einer kostenfreien 0800 Nummer angeben darf. Jeder Keksriegel oder Frühstücksbrotaufstrich hat ja so etwas seitlich auf der Verpackung stehen: „Für Fragen zum Produkt xy rufen sie einfach 0800 u.s.w. an“  – Stadtteile haben so etwas bis jetzt noch nicht. Wenn ein Stadtteil heutzutage Glück hat, erhält er ein kleines Portal oder ein Stadtteilmagazin. Das Reitbahnviertel hat nun großes Glück, da die Kommunikation per Telefon doch irgendwie immer noch am effizientesten ist, oder? Also wer einen anderen Stadtteil mit kostenfreier Nummer kennt: bitte sofort die vom Reitbahnviertel wählen, damit ich mich hier korrigieren kann – oder einen Kommentar hineinschreiben.

Übrigens die Nummer lautet 0800 1 750 730 …
*KOSTENFREi aus dem dt. Festnetz

Verfasst von: reitbahnviertel | 27. Juni 2007

Wer, wie was und vor allem wo?

Das Reitbahnviertel scheint doch nicht so verschlafen, wie behauptet. Hausbesetzer sind auf den Plan getreten kommen ja offenbar Schritt für Schritt im Stadtteil vorwärts. http://ki23.blogsport.de/

Sie veranstalten nun etwas Ähnliches, was das „Reitbahnviertel-Entwicklungsteam“ ursprünglich beabsichtigte: Lebendigkeit und Experimentierfreude in das Quartier tragen. Hierfür sind von unserer Seite seit Anfang des Jahres drei mögliche Anlaufstellen gesucht worden, die mit Zwischennutzungen belebt werden sollen: Die Tankstelle in der Brauhausstraße, die Freifläche im südlichen Teil der Reitbahnstraße und das ehemalige Kinderkaufhaus am Bernsbachplatz. Bis auf die Freifläche sind wir in der Objektbeschaffung leider nicht viel weiter als zu Projektbeginn. Von der Eigentümerin der Tankstelle gab es sogar zunächst eine Absage. Auf die Zusage der GGG zur Nutzung des Kinderkaufhauses warten wir auch noch. Jetzt sind wir gespannt, ob die Aktion in der Karl-Immermann-Straße die Geschehnisse im Stadtteil beschleunigt. Wir hoffen zumindest darauf und würden uns freuen. Selbstverständlich werden wir unsere ursprünglichen Ideen zur Bespielung des Kinderkaufhauses anpassen müssen, um dem Projekt in der Karl-Immermann-Straße im Bereiche Subkultur den Vortritt zu lassen. Eine zukünftige Kooperation möchten wir nicht ausschließen. Zunächst werden wir aber unser Konzept neu sortieren müssen.

Verfasst von: reitbahnviertel | 26. Juni 2007

Sie suchen Freiräume in Chemnitz?

 Sie möchten ein Treffen mit Ihrem Verein veranstalten und wissen nicht
wo? Für ein Fest mit Ihren Mitgliedern oder Freunden fehlen Ihnen
passende Räumlichkeiten oder Freiflächen?

Die Stadt Chemnitz bemüht sich gegenwärtig, das Reitbahnviertel
zwischen Tietz und Bernsbachplatz für Anwohner und Passanten
attraktiver zu gestalten.

Unser Büro hat den Auftrag Menschen und Vereine aus Chemnitz in diesen
Entwicklungsprozess einzubinden. Ziel ist die Belebung interessanter
Orte rund um die Reitbahnstraße um die Lebensqualität im Stadtviertel
zu erhöhen. Gesucht sind auch weiterführende Ideen für die bauliche
Gestaltung.

Sicher wissen Sie, dass es in diesem zentralen Viertel sehr schöne
Ecken gibt, mit sehr viel Ausstrahlungskraft und Potential. Viele
Bürger durchqueren den Stadtteil täglich, auch wenn sie nicht selbst
dort wohnen. Gegenwärtig wird das Reitbahnviertel durch die
Wohnungseigentümer grundlegend saniert wodurch die Wohnqualität
deutlich verbessert wird.

Zentrumnahes Leben wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen und somit
auch für Aktivitäten von Vereinen und sonstige Formen des
bürgerschaftlichen Engagements interessant sein. Im Reitbahnviertel
sind mehrere kleine Maßnahmen oder Veranstaltungen geplant, die als
Initialzündungen Impulse setzten und im Gebiet ihre Wirkung entfalten.

Gerne möchten wir auch mit Ihnen zusammen arbeiten und Ihnen konkrete
Angebote zur Kooperation machen oder Ihre Fragen zum Stadtteil
beantworten. Hierzu suchen wir eine Ansprechpartnerin bzw. einen
Ansprechpartner.

 Kontakt siehe „Redaktion“

Verfasst von: reitbahnviertel | 12. Juni 2007

Bürgervertreter zeigen Interesse am Reitbahnviertel

In der ersten Reitbahnviertel „Sprechstunde am 07.06.07 sprachen sich verantwortliche Mitglieder von einzelnen Chemnitzer Initiativen für den Standort Reitbahnviertel aus. Im Gesprächen mit dem Reitbahnviertel Entwicklungsteam und Vertretern der Stadt wurden vor allem die Vorteile des Gebiets für die Nachbarschaftsarbeit besprochen. Die Nähe zu Zentrum, die gute Verkehrsanbindung und die attraktiven Freiräume bzw. Leerstände wurden genannt. Jugendlichen und Studenten sollen durch Zwischennutzungsaktionen Urbanität und Großstädtisches Lebensgefühl á la Dresden und Leipzig geboten werden. Ob sich die vorliegenden Ideen (z.B. http://www.kunsthof-dresden.de/) auch tatsächlich rund um die Reitbahnstraße umsetzen lassen, scheint nach diesem Treffen weniger an den „Content Providern“ den Bürgerinnen und Bürgern zu hängen, sondern vor allem an den Grundstückseignern. Bislang hat unser Team von deren Seite kooperatives Entgegenkommen erfahren. Aber auch am 07.06. machten wieder Gerüchte über geplante Spontanabrisse vom Kinderkaufhaus die Runde…

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